Kategorie: PfarrRadTour 2026 Seite 1 von 2

10. + 11. Tag – Reisetagebuch PfarrRadTour 2026

Tag 10, Mittwoch, 8. Juli 2026 +
Tag 11, Donnerstag, 9. Juli 2026

Am vorletzten Tag der diesjährigen PfarrRadTour habe ich Zeit. Der Weg vom Campingplatz zum Hafen dauert mit Fahrrad ca. 20 Minuten.
Trotzdem bin ich zeitig am Wasch- und Duschhaus, bevor der große Ansturm beginnt.

Danach baue ich gemütlich mein Lager ab und gehe frühstücken.
Vor dem Küchenhaus ist eine große Terrasse, von der aus man einen schönen Blick hat. Dort schreibe ich noch an meinem Reisetagebuch, bis es Zeit wird, aufzubrechen.

Eine halbe Stunde später stehe ich in der Warteschlange zum Einchecken für die Fähre nach Hirtshals. Danach darf ich in sengender Sonne warten und suche mir darum ein schattiges Plätzchen. Das muss ich dann aber räumen, da die Schlange vorwärtskriecht. Ich lande bei zwei Motorrädern und ihren Besitzern. Von da an geht die Zeit schnell rum, da wir uns prima unterhalten!

Auf dem Schiff nehme ich nur einen kleinen Imbiss ein, da ich noch satt bin vom Frühstück. Wir haben eine dreiviertel Stunde Verspätung, da sich die Rampe zur Ausfahrt der Fahrzeuge zunächst nicht öffnen ließ. Das macht aber nichts.

Mein Auto hat auf mich gewartet und zeigt keine Schäden vom Parken. So lade ich ein und auf und wir nehmen die Strecke bis nach Busdorf bei Flensburg unter die Räder.

Das klappt auch ganz gut bis zur Ausfahrt Busdorf. Denn dort versperrt ein stecken gebliebener Schwertransport die Ausfahrt. Also muss ich einen Umweg fahren. Gegen 22.30 Uhr komme ich an und checke im „Roatel“ wieder völlig problemlos mit meinem Handy ein. Eine Rezeption gibt es hier ja nicht. Und gegen 23.00 Uhr falle ich dann in einen seligen Schlummer!

Tagesleistung: 10 km in einer knappen Stunde (Wege zur Fähre und von der Fähre zum Auto), 62 Hm


Am nächsten Morgen starte ich früh in den Tag. Nach einem reichhaltigen Frühstück im Autohof geht es um 9.30 Uhr auf die letzte Etappe. Zunächst läuft es zäh (Elbtunnel, Stau bei Soltau, später Stau wegen eines Unfalls mit Wohnmobil) aber in der zweiten Hälfte des Tages läuft es besser.

Gegen 21.15 Uhr komme ich dann in Böhl an, fahre an unserer Kirche vorbei, die ich morgen besuchen werde, um mich für den guten Verlauf der Tour zu bedanken – und bin wieder Zuhause!!

Ich bin dankbar für alle Erlebnisse und Erfahrungen und dass nichts Arges passiert ist unterwegs! Ihnen und euch einen herzlichen Dank für’s Teilhaben an der diesjährigen PfarrRadTour!!

Einen ganz besonderen Dank an Bjarne Skötsch, der auch in diesem Jahr wieder trotz manch anderer Verpflichtung sich um die Veröffentlichung der Tourberichte gekümmert hat!! Das ist schon toll!

Eine Tagesleistung gibt es nicht zu vermelden, da das Auto heute alle Arbeit geleistet hat!

Vielen lieben Dank für die Begleitung der diesjährigen PfarrRadTour – und bleiben Sie behütet!

9. Tag – Reisetagebuch PfarrRadTour 2026

Tag 9, Dienstag, 7. Juli 2026

Bevor ich über den heutigen Tag schreibe, trage ich noch den Namen der Kirche aus Tag 5 nach: Es handelt sich um die Kirche in Dypvag. Wenn man die googelt und in der Übersicht in der rechten Spalte auf „alle Bilder“ drückt, öffnet sich ein Menü mit denselben. Da sieht man dann auch die angesprochenen Schiffsmodelle dieser Küstenkirche!
Nun aber zum heutigen Tag!

Nachdem ich in der Nacht spät ankam und der Weg nach Kristiansand nun nicht mehr so weit ist, lasse ich es heute etwas ruhiger angehen! D.h.: Ich stehe erst kurz nach sieben Uhr auf und erledige dann die Morgentoilette. Danach melde ich mich noch einmal bei der Rezeption an, erkläre kurz, warum ich noch einmal da bin und hole mir noch einmal so eine leckere Zimtschnecke. Nach dem Frühstück packe ich zusammen und starte kurz vor elf Uhr zur letzten Etappe vor der Rückreise.

Heute fahre ich den einfacheren und kürzeren Weg auf der alten, bzw. entlang der neuen E39. Die Steigungen sind hier nicht so radikal und der Belag ist recht gut, sodass ich zügig vorankomme.
Das Wetter ist schön. Es ist warm bis heiß.

In Soegne verlasse ich die Akte E39, weil ich mir auf dem Hinweg die Kirche und den alten Pfarrhof in diesem Ort für die Rückfahrt aufgehoben habe. Beide liegen etwas außerhalb.

Die Kirche ist die älteste Fachwerkkirche Norwegens und stammt ungefähr aus dem Jahr 1580. Natürlich ist sie wieder geschlossen und auch beim nahegelegenen alten Pfarrhof kann man mir zum Öffnen der Kirche nicht weiterhelfen. Also besichtige ich die von außen und stoße dabei auch auf den Gedenkstein für den hiesigen Abgeordneten, der in dieser Kirche für die Wahlversammlung des ersten norwegischen Parlaments gewählt wurde. Denn auch diese Kirche ist, wie viele der alten Kirchen, eine Wahlkirche gewesen, wo eben die o.g. Abgeordneten von der Bevölkerung der jeweiligen Region gewählt wurden.

Auf dem Weg zum Nähe gelegenen alten Pfarrhof komme ich an einer teilweise rekonstruierten Grabstätte vorbei, die entweder aus der Zeit der Völkerwanderung 400 – 600 n.Chr. stammt, oder sogar in der Bronzezeit entstand und damit viel älter wäre. Interessant ist, dass hüfthohe Gedenksteine in einer Art und Weise aufgestellt wurden, die sehr an die Steinkreise erinnert, die es in dieser Gegend gibt. Und obwohl sie genau in der Mitte der ca. 150 M von einander entfernten Kirche und dem Pfarrhof liegt, hat man sie nicht beseitigt, sondern stehen gelassen!

Der Pfarrhof selbst ist eine große Anlage mit ehemaligem Pfarrhaus, Stallungen und weiteren Gebäude für Gäste oder andere Bewohner/innen des Pfarrhof es. Heute ist es ein Kulturzentrum mit Museum, Galerie, Café und Verwaltungsgebäude. Im Museum wird u.a. Doku-Material über die Grabhügel in der Gegend gezeigt, sowie ein ca. 9000-jaehriger Frauenschädel. Letzterer gilt als Beleg für die frühe Besiedelung dieser Gegend. In den neueren Bunker in der Nähe gehe ich u.a. aus Zeitgründen nicht. Hier wird die restaurierte Geheimwaffe Adolf Hitlers gezeigt: Ein Ein-Mann-U-Boot, welches man deutscherseits gegen alliierte Schiffe einsetzen wollte. Doch dazu kam es nicht mehr.

Der Pfarrhof spielte auch eine wichtige Rolle im Leben von Björnstjerne Björnson, dem ersten Literaturnobelpreisträger Skandinaviens. Dessen Vater war hier Pfarrer. Sein Sohn wuchs hier teilweise auf und kam auch später immer wieder zurück. Einige seiner Werke entstanden hier und er heiratete auch seine Karoline in der oben erwähnten Kirche, die heute nur noch zu besonderen Anlässen geöffnet wird, da es in Soegne eine neuere und größere Kirche gibt. Björnstein betätigtr sich auch als Redakteur und Politiker, der sehr für die Unabhängigkeit Norwegens stritt und auch die Nationalhymne dieses Landes textete. Im Garten des Pfarrhof es steht eine Büste von ihm. Nicht weit davon hat man auch einen Runenstein aufgestellt – der ebenfalls die Christianisierung dieses Landes überstanden hat. Der Text lautet: „Oeyvind errichtete diesen Stein nach Gunnvald, seinem Sohn“.
Nach so viel Kultur und Geschichte zieht es mich wieder auf die Straße. Meine Fahrt setze ich abseits der E39 fort, mache mir aber bald am Wegesrand mit meinem Kocher etwas zu essen, denn eigentlich wäre schön Zeit zum Kaffeetrinken!

Gegen 17.30 Uhr treffe ich dann in Kristiansand auf dem Campingplatz „Roligheden“ ein, der zu einem Tierpark gehört und auf dem ich bei einer früheren Tour schon einmal übernachtete. Mein Zelt schlage ich in einem Waldstück auf, das zum Campingplatz gehört.
Da ich nun die letzte nennenswerte Etappe meiner diesjährigen PfarrRadTour geschafft habe, gönne ich mir zur Feier des Tages eine sehr leckere Pizza, bevor ich dann ziemlich früh in mein Zelt krieche. Denn ich merke, dass die letzten Tage doch ihren Tribut fordern und ich ziemlich müde bin.

Morgen werde ich Norwegen mit der Fähre verlassen und dem ersten Teil des Rückweges nach Hause antreten.
Ich bin meinem Gott dankbar für alles, was ich erlebt habe – und dass ich es gut über-lebt habe.

Mit diesen Gedanken falle ich dann bald in einen frühen Schlaf!

Tagesleistung: 54 km, in 4 3/4 Stunden, 591 Hm.

8. Tag – Reisetagebuch PfarrRadTour 2026

Tag 8, Montag, 6. Juli 2026

Bevor ich heute losfahre, muss ich noch meine Übernachtung bezahlen. Die Platzbesitzern spricht Deutsch mit mir und freut sich, dass ich den Charme des Platzes wahrgenommen habe. Sie hat auch Zimtschnecken im Angebot, die sich beim Frühstück als ganz vorzüglich erweisen!
Bei der Abfahrt ist es dann bedeckt und sogar ein wenig kühl. Das soll sich den Tag über kaum ändern.

Heute will ich zum Leuchtturm auf der Halbinsel Lindesnes – und damit zum südlichesten Punkt Festlandnorwegens fahren. Wenn ich dort ankomme, dann darf ich sagen, dass ich ganz Norwegen in seiner ganzen Länge ( und auch Breite ) mit dem Fahrrad durchmessen habe. Aber vor dem Erreichen dieses Zieles hat der HERR natürlich den Schweiß gesetzt! Und der fließt auch heute wieder, obwohl es heute gar nicht so heiß ist!
Zunächst fahre ich in Richtung der Stadt Vigeland. Es geht ein längeres Stück hoch und runter durch Wald auf Schotterpisten. Ab Vigeland wird die Straße angenehmer: gut ausgebaut und fast eben!

Im Ortsteil Höllen der Verbandsgemeinde Spangereid suche ich nach einer Unterkunft für die Nacht, in der ich auch mein Gepäck lassen kann, um einfacher zum Kap Lindesnes zu kommen. Das wird aber nichts. Stattdessen mache ich einen Fast-Food-Anhänger mit asiatischem Essen aus – und merke, dass ich ziemlichen Hunger habe. Der asiatische Koch mit der goldigen Englisch-Aussprache zaubert mir ein zauberhaftes und sehr reichhaltiges Hühnercurry, sodass ich gut gestärkt das letzte Stück zum Kap Lindesnes in Angriff nehmen kann. Und dieses Stück hat es nochmal in sich…!

Und dann – bin ich da!! Es ist ein seltsames Gefühl, als ich mein Ticket für den Eintritt in den inneren Bereich löse. Fast fühlt es sich ein wenig unwirklich an. Aber: Es ist so! Ich habe es tatsächlich geschafft! Ein bekanntes Schild am Parkplatz zeigt 2518 km zum Nordkapp. Diese – und noch einige mehr – bin ich im Laufe der letzten PfarrRadTouren gefahren! Einmal durch ganz Norwegen! Mit diesen Gedanken im Kopf gehe ich hoch zum Leuchtturm. Fahrrad darf mich bis zu den Treppen der Hügelkuppe begleiten, während alle Autos und Motorräder auf dem Parkplatz bleiben müssen.

Immer noch ein wenig gefangen von der Atmosphäre und meinen Gedanken erkund ich meine Umgebung und mache ein paar Bilder – bzw. lasse welche von mir machen.

Dann nehme ich Abschied von diesem Ort, nach dem ich so gestrebt habe! Denn es liegt noch ein gutes Stück Weg vor mir! Entgegen meiner ursprünglichen Planung kann ich nicht 20 km vor dem Kap übernachten, weil es den in der Karte bezeichneten Platz nicht mehr gibt. Außerdem habe ich inzwischen Zweifel, ob es von hier aus am nächsten Tag in einem Rutsch nack Kristiansand schaffe, wo meine Fähre für die Rückfahrt gebucht ist. Schließlich weiß ich, dass ich zu jeder Uhrzeit in meinem gestrigen Camp unterkommen. Also packe ich es an! Gegen 17.30 Uhr starte ich die Rückfahrt!

Das erste Stück ist wieder eine kleine Quälerei, die allerdings im OT Höllen, in der Verbandsgemeinde Spangereid durch eine besondere Entdeckung unterbrochen wird. Denn rechts des Weges liegt ein sehr großes Grabhügel (25 Meter lang) mit einer besonderen Geschichte. Und in dieser Geschichte begegnet mir wieder einmal Olav der Heilige, auf dessen Spuren ich schon öfter gewandelt bin!

Die Säge erzählt, dass Olav an diesem strategisch wichtigen Ort auf einen Teil seines Heeres wartete. Um die Fähigkeit seiner anwesenden Soldaten zu testen und um für ein wenig Stimmung zu sorgen, soll er von jenem Grabhügel aus, dem „Klobnehaugen“, ein Bogenschießen veranstaltet haben. Sein eigener Pfeil floh weit, doch der Pfeil eines seiner Gefolgsleute schlug ihn um Längen. In Anerkennung dieser Leistung soll Olav zwei große Bautasteine ( Gedenksteine) aufgerichtet haben.

Wenn diese Legende einen wahren Kern hat,dann muss dieses Bogenschießen um 990 n.Chr. stattgefunden haben. Da war der „Klobnehaugen“ allerdings schon 500 – 700 Jahre alt!
Zur Stadt Vigeland hin wird der Weg wieder besser, vor allem flacher, um danach noch einmal in das übliche Hoch und Runter zu verfallen. Im langen Waldstück vor Mandal gehe ich noch einmal ordentlich in die Irre, während um mich herum allmählich die Düsternid anbricht. An einer Weggabelung steht das Schild der Kystruta 1, dem Fernradweg, dem ich schon die. Ganze Zeit über mehr oder weniger folge, auf der rechten Seite. Ich soll mich aber allerdings links halten. Irgendwo im Wald, nach irrsinnigen Steigungen un Gefällen, bringt mich dann Google Maps auf dem richtigen Weg. Das heißt: Das ganz Stück wieder zurück, bis zur Gabelung! Und dann geht es weiter. So ein Elend…!

Schließlich erreiche ich kur nach Mitternacht mein Camp in Mandal, nachdem ich unterwegs über ein Gewässer schauend das nächtlich illuminierte Mandal bewundert hatte. Im Gegensatz zum Norden Norwegens wird es hier im Süden gegen Mitternacht (fast) dunkel.
In dieser Quasi-Dunkelheit baue ich mein Zelt auf, richte mich ein und schlafe dann gegen ein Uhr selig ein!

Tagesleistung: 97 km, in ca. 9 Stunden, 1272 Hm

Viele Grüße – und bleiben Sie behütet!

7. Tag – Reisetagebuch PfarrRadTour 2026

Tag 7, Sonntag, 5. Juli 2026

Schon bei der Abfahrt ist es heute ziemlich heiß! Zwischendurch ist es auch Mal bedeckt, aber man Tacho zeigt bis zu 27 Grad im Schatten. Für Deutschland sind das im Moment wohl angenehme Temperaturen, aber zum Fahrradfahren mit einem Gepäck und etlichen Steigungen ein wenig suboptimal. Aber, was soll’s: Das sind die Umstände – und denen muss ich mich fügen!

Zunächst überquere ich die Bucht, in welcher der Fluss Otra in das Skagerrak mündet. Dann geht.ed weiter Richtung Mandal.
Als ich Kristiansand verlasse, verpasse ich eine unscheinbare und nicht ausgeschilderte Abzweigung, was mich eine knappe halbe Stunde und eine deftige Anzahl von Höhenmetern kostet. Aber eine freundliche Norwegerin und ein ebensolcher Norweger helfen mir auf den rechten Weg.

Dieser führt weg von der kürzesten Strecke entlang der Küste. Ein wichtiges auf dem Weg ist für mich die Harkmark-Kirche. Bevor ich diese erreiche, schaue ich noch am Urlaubsort unseres Presbyteriumsvorsitzenden vorbei
Er hat mir einiges davon erzählt – und so nutze ich die Gelegenheit, mir ein eigenes Bild zu machen. Das fällt dann auch sehr positiv aus!

Eine gute Stunde später komme ich dann an der Harkmark-Kirche an. Sie ist als Nachfolgerin einer älteren Kirche tatsächlich direkt neben einem Steinkreis aus der Vorgeschichte des Christentums gebaut worden. Die Kirche selbst ist (Mal wieder) geschlossen, aber das gibt mir Zeit, in Ruhe dem Anblick zu studieren, der sich mit bietet. Es beeindruckt mich, dass die Erbauer der Kirche den Steinkreis haben stehen lassen. Vielleicht wollten sie ihn auch in gewisser Weise „christianisieren“

Oder die haben ihn einfach als Teil ihrer – auch religiösen – Geschichte akzeptiert. U.U. hat gerade auch diese Haltung die Akzeptanz der neuen Religion nachhaltig befördert. Man muss wohl nicht immer erst alles kaputt machen, um etwas Neues aufzubauen!
Dieser Gedanke begleitet mich auf meiner Fahrt nach Mandal, wo ich etwa eineinhalb Stunden später ankomme!

Dort habe ich mir für meine Übernachtung dem „Sandnes“-Campingplatz ausgesucht. Der hat eine sehr angenehme Atmosphäre: Als ich ankomme, ist die Rezeption geschlossen. Aber es steht ein Schild da, das mich ermuntert, mir einem Platz zu suchen und erst am nächsten Morgen zu zahlen. Schön gestaltete Holzschildunikate weisen den Weg zu allen Einrichtungen – und so ist alles kein Problem!

Nach Zeltaufbau und Einrichtung schaue ich mir anderen Gästen und Einheimischen in der Garage der Besitzerin das Fußball-Weltmeisterschaftsspiel Norwegen -Brasilien, welches Norwegen zur Freude aller 2:1 gewinnt! In der Pause nehme ich mein Abendessen ein und nach dem Spiel falle ich erschöpft in einem tiefen Schlaf!

Tagesleistung: 75 km, in ca. 6,5 Stunden, 958 Hm

Viele Grüße von der Tour und bleiben Sie behütet!

6. Tag – Reisetagebuch PfarrRadTour 2026

Tag 6, Samstag, 4. Juli 2026

Der Aufbruch von meinem B&B beginnt mit einem steilen Aufstieg zur Straße, von der ich hergekommen bin. Zunächst Strampler ich die 17 km bis nach Arendal. Schon am Ortseingang kommen mir dort rudelweise Radfahrende in z.T. abenteuerlicher Kleidung entgegen, die auf einen US-amerikanischen Hintergrund schließen lässt. Es sind auch viele Tandems dabei.

Ich tippe auf eine Art Wettbewerb. Später stellt sich im Gespräch mit Teilnehmenden heraus, dass es „lediglich“ eine organisierte Schiffs-/Radreise ist. Die Leute, tatsächlich fast alles Us-Amerikaner/innen, haben ihre Basis auf dem kleinen Kreizfahrtschiff „Star Legend“. Das Fans von Actionfilmen vielleicht noch ein Begriff als Dreh- und Handlungsort aus dem Film „Speed 2“ mit Sandra Bullock u.a.!

Die große Dreifaltigkeitskirche in Arendal ist auch wieder zu, was aber wohl auch mit Renovierungsarbeiten zu tun hat. Also fahre ich weiter nach Fevik. Dort mache ich Mittagspause in einem kleinen schattigen Park, der sich beim Betreten als Hügelgräberfeld herausstellt. Es zählt 27 Hügelgräber aus der Wikingerzeit, dabei wohl auch Häuptlingsgräber. Ein eigenartiger Ort mitten im Kleinstadtleben! Leider erkennt man auf dem Bild die Gräber kaum, wegen des diffusen Streulichts.

In Grimstad treffe ich dann tatsächlich auf eine OFFENE Kirche, die damit sogar noch Werbung macht. Es ist die zweitgrößte Holzkirche Norwegens und bietet 1150 Sitzplätze! Eines der Kleinode ist das größte Kirchenschiff Norwegens: Ein Modell der „Guldregen“ (=“Goldregen“), einem Dreimaster, welches in Grimstadt seinen Heimathafen hatte. Hier habe ich eine Verbindung von „Kirche und Küste“ vor Augen. Ein anderes Zeichen für diese Verbindung ist die Kirche selbst! Denn sie thront auf einem Hügel über der Stadt und ist so bis zum heutigen Tag ein deutliches Seezeichen! Auch so kann Christentum Orientierung bieten!

Hinter der Kirche schaut ein beeindruckendes Denkmal für die gefallenen norwegischen Seeleute der beiden Weltkriege auf die Stadt. Es zeigt eine junge Frau, die drei Friedenstauben in die Welt entlässt..Auf der Basis sind Steinreliefs mit Szenen aus dem Leben dieser Seeleute zu sehen, u.a der Abschied von Zuhause, aber auch die Trauer bei der Nachricht über ihren Tod. Leider wurden die meisten dieser Seeleute durch deutsche Kampfhandlungen getötet. Das berührt mich als Deutschen immer sehr, auch wenn ich persönlich nicht daran Anteil hatte!

Am Ende eines langen Tages komme ich gegen 20.30 Uhr im „Hamre Familiecamp“ kurz vor Kristiansand an. Damit habe ich meinen kleinen Rückstand der vergangenen Tage wieder aufgeholt.

Tagesleistung; 91 km (mit Umwegen,), in 8 1/4 Stunden.reiner Fahrtzeit

Viele Grüße von der Tour und bleiben Sie behütet!

5. Tag – Reisetagebuch PfarrRadTour 2026

Tag 5, Freitag, 3. Juli 2026

Heute morgen habe ich ein wenig Zeit, da die Fähre nach Risoer erst um 10.45 Uhr ablegt. Sie ist an sich eine kleine Berühmtheit, da ihr Rumpf ganz aus Holz gebaut ist und dann ein Aufbau draufgesetzt wurde.

In Risoer ist es dann schon Mittag – und recht heiß! Die Stadt ist sehr schön, mit lauter weißen Häusern und einem großen Hafen.
Die Kirche ist natürlich Mal wieder zu. Darum fahre ich weiter.

Unterwegs fällt mir auf, dass ich in Norwegen wohl noch nie an so vielen Seen und sonstigen Gewässern vorbei gekommen bin. Mitunter ist einer schöner als der andere! Und es ist nicht wirklich möglich, das in Bildern festzuhalten. Darum hier nur einige wenige Eindrücke.

Kurz vor Tvedestrand komme ich wieder an einer sehr alten Kirche vorbei, die eigens ausgeschildert ist. Erbaut um 1100 dürfte die eine der ältesten Kirchen Norwegens sein. Und mach Aussage einer Norwegerin, die ich hier treffe, sei sie „die schönste Kirche, die sie je gesehen hat“. Das ist wunderbar, aber leider ist auch diese Kirche geschlossen. Bei nächster Gelegenheit reiche ich Name und Internetpräsenz der Kirche nach Dann kann man das selbst beurteilen!In ihr soll es auch ein schönes Schiffsmodell geben, wie das für Küstenkirchen gar nicht so unüblich ist!

In Tvedestrand, auch eine der „weißen Städte“ thront die Kirche über dem schmalsten Haus Norwegens ( im Bild im Vordergrund!). Auch sie ist natürlich geschlossen.

Eigentlich wollte ich heute bis Arendal kommen. Aber ein Irrweg von gestern und der späte Aufbruch von heute stehen dagegen. Darum bin ich froh, dass ich zur fortgeschrittenen Stunde noch ein B&B finde, wo ich übernachten kann! So brauche ich heute nicht mehr auf- und morgen nicht mehr abzubauen!

Viele Grüße und seien Sie behütet!

Tagesleistung: 67 km in sechs Stunden reiner Fahrtzeit, 965 Hm

4. Tag – Reisetagebuch PfarrRadTour 2026

Tag 4, Donnerstag, 2. Juli 2026

Heute morgen musste ich mich mit dem Abbau etwas sputen, denn es sind dunkle Wolken aufgezogen. Ein norwegischer Nachbar, der in Deutschland Zahnmedizin studiert hat, meinte, es gäbe heute und vielleicht noch ein wenig morgen Regen.

Und als ich losfahre, beginnt es schon zu tröpfeln. Bald ergießt sich ein regelrechter Schauerregen über Fahrrad und mich. Für die nächsten Stunden bleibt das so.

Nachdem von der Regenfahrt nichts Besonderes zu berichten ist, schildere ich ein paar Gedanken zu einer besonderen Kirchenruine, die ich gestern besuchte.

Kurz nach der Fähr-Überfahrt von Helgeroa nach Langesund mache ich einen Abstecher zum kleinen Dorf Bamble. Denn dort steht die Ruine einer Olavskirche, auf die ich bei der Vorbereitung der Tour aufmerksam wurde. Sie wurde ca. 1050 im normannisvhen Stil erbaut und ist damit eine der ältesten Steinkirchen Norwegens. Und natürlich erinnert sie mich an meine erste PfarrRadTour in diesem Land, die sich auf den Spuren jenes Königs bewegte, der die Einführung des Christentums in Norwegen initiiert und maßgeblich gefördert hat.

Die Kirche wurde zwar schon im Mittelalter, kurz nach der Reformation, aufgegeben und teilweise abgebrochen, aber ihre Reste strahlen immer noch eine besondere Atmosphäre aus. Ich denke, dass man darum auch in der ehemaligen Sakristei eine Kapelle eingerichtet hat – und dass sich deshalb auch immer noch so viele Menschen in ihrer Nähe bestatten lassen.Ich nehme mir fast eine Stunde Zeit, umrunde die Mauern und suche mir einen Platz im Innern. Dabei lasse ich meine Gedanken kreisen um das was hier einmal war – und im das, was Menschen heute noch mit diesem Gebäude verbinden.

„Steine können sprechen!“, hat Mal jemand gesagt. Vielleicht muss man ihnen nur zuhören können…!

Einen Tag später treffe ich zur Mittagszeit im Ort Helle ein. Es regnet immer noch in Strömen – und ich muss zum Einen etwas einkaufen – und zum Anderen mein durchgeschwitzt es Shirt wechseln. Letzteres erledige ich im Unterstellplatz für Einkaufswagen des Discounters, in dem ich einkaufen will. Bei den Wägen hat auch ein junger Norweger Schutz gesucht, der gerade eine Tour Norwegen, Dänemark und Schweden unternimmt. Wir kommen ins Gespräch und erzählen über Gott und die Welt, sowie über die Deutsche Bahn und die Norwegischen Eisenbahnen. Die Wetterapp meines Gesprächspartners meint, dass es um 14.30 Uhr aufhört zu regnen. Aber so lange will ich nicht warten. Als sich der junge Norweger zur Gaststätte gegenüber aufmacht, breche ich gegen 14.30 Uhr auf und fahre noch eineinhalb Stunden im strömenden Regen.

Dann hört es tatsächlich auf und ich komme in der Tat einigermaßen getrocknet bei der Fähre in Oysang an, welche mich nach Risoer bringen soll. Dort habe ich mir auf einen Tipp in einem der Foren hin schon einen schönen „Freiluftzeltplatz‘ mit Bio Toilette zum Wildcampen ausgesucht. Aber leider komme ich eine Dreiviertel-Stunde zu spät, weil die Fähre um 16.00 Uhr den Tagesbetrieb eingestellt hat. Also muss ich mir etwas Anderes suchen. Nach einiger Zeit finde ich auch zufällig etwas Passendes, was letzten Endes wie eine Kopie des Platzes wirkt, den ich mir in Risoer ausgesucht habe – schöne Aussicht inkludiert. Und so nimmt der Tag doch noch ein einigermaßen versöhnliches Ende!

Tagesleistung: 67 km in gut sechseinviertel Stunden, 887 Hm.

Viele Grüße von der Tour und bleiben Sie behütet!

3. Tag – Reisetagebuch PfarrRadTour 2026

Tag 3, Mittwoch, 1. Juli 2026

Um kurz nach 9 Uhr, als ich aufbreche, sieht es schon nach einem sehr schönen und heißen Tag aus! Mein Tacho zeigt 27 °C !

Zunächst fahre ich noch ein Stück zurück nach Stavern. Dort versuche ich noch einmal, leider erfolglos, in die Garnisonskirche zu kommen. Doch die öffnet erst um 12 Uhr für zwei Stunden. Da bin ich schon unterwegs!
Stattdessen erkunde ich kurz die Garnison, für welche die Kirche gebaut wurde. Deren Gebäude dienen heute zivilen Zwecken; Galerien, kleine Handwerksbetriebe, Schiffsausstatter, usw.!

Danach breche ich auf Richtung Helgeroa. Von dort aus geht eine Fähre nach lAngesund. Das spart mir etliche Kilometer!
Ein Ziel auf dem Weg ist die alte Steinkirchen des kleinen Ortes Berg: Berg Sten Kirke.

Sie ist eine der ältesten Kirchen Norwegens, gebaut um das Jahr 1100. Alsan die neue, größere Holzkirche baute (Bild), begann man die alte Kirche abzureißen. Man sieht an den Giebel- und Firststeinen, wo die weggenommenen Steine ersetzt wurden. Es ist privater Initiative zu verdanken, dass die Kirche heute noch steht und gut erhalten ist. Im Inneren birgt sie wohl auch den ein oder anderen Kunstschatz, z.B. einen uralten Runenstein, der die Verbindung zur früheren Religion hält.
Leider ist die Kirche geschlossen und öffnet nur zu besonderen Anlässen, sodass ich noch ein wenig verweile und mir die Geschichte dieser Kirche vorstelle, bevor ich meinen Weg fortsetze.

In Helgeroa bin ich so früh, dass ich in Ruhe etwas essen kann.
Dabei treffe ich auf eine Gruppe älterer Deutscher, die einen Segeltörn entlang der Küste machen. Sie interessieren sich sehr für Fahrrad und meine Tour und wir machen gegenseitig ein paar Bilder

Auf dem Weg zur Fähre spricht mich ein anderer Radreisender an, der die Fähre sucht. Ich heiße ihn, mir zu folgen und kurz darauf sind wir da.
Entgegen meiner Erwartung sind wir die einzigen Gäste und es ist kein Problem, die gut bepackten Fahrräder auf dem kleinen Schiff unterzubringen

Die Fahrt nach Langesund stellt sich als einen kleinen Höhepunkt des Tages heraus, da sie mich sehr an die Schären vor Stockholm erinnert. Laute kleine Inselchen, zwischen denen wir in Kurfen fahren und dabei vielen sonnenbadenden Norweger/innen begegnen.
Mein Mitfahrer ist ein älterer Mann aus den Niederlanden, von dem ich mich in Langesund freundlich verabschiede.

Auf dem Weg zum Kjoenoeya-Canpingplatz mache ich einen Abstecher zur ebenfalls sehr alten Ruine einer Olavskirche. Doch darüber berichten ich morgen!

Gegen 19.15 Uhr komme ich dann auf dem Campingplatz an, bekomme einen großzügigen Platz und lasse den Tag ruhig ausklingen.

Tagesleistung:56 km, in vierdreiviertel Stunden, mit 653 Hm.

Viele Grüße und bleiben Sie behütet!

2. Tag – Reisetagebuch PfarrRadTour 2026

Tag 2, Dienstag, 30. Juni

Nach einer kurzen Nacht (das Fußballspiel!) und einem ebenso kurzen Frühstück starte ich um kurz nach sieben Uhr nach Hirtshals im äußersten Norden Dänemarks. Von dort wollen Fahrrad und ich nach Larvik in Norwegen übersetzen. Gegen halb Zwölf kommen wir dort an, nachdem wir gefühlt die halbe Fahrt mit Baustellen zu tun hatten. Nicht nur Deutschland kann Baustellen!

Und so rollen Fahrrad und ich zur „Super Speed 2“- Fähre und müssen auch gar nicht so lange auf das Boarding warten. Heute sind ganz viele Fahrradreisende und Motorrad-Fans unterwegs. Und wir dürfen Mal wieder als eine Gruppe der Ersten aufs Schiff

Dort habe ich für die Überfahrt die Teilnahme am Buffet reserviert. Da kann ich das dürftige Frühstück kompensieren und habe auch gleich einen festen Sitzplatz in guter Lage für die ganze Überfahrt. Die dauert 3 Stunden und eine Dreiviertelse. Und dann sind wir schließlich da!

Nachdem es noch so früh am Tag ist (16.30 Uhr, Abfahrt war um 12.45 Uhr), nehmen Fahrrad und ich gleich die ersten Kilometer der Tour unter die Räder! Wir verlassen Larvik in südlicher Richtung. Unser Ziel ist der „Solplassen-Campingplatz“ bei der kleinen Stadt Stavern. Die war bis zum Anfang des Jahrtausends eine wichtige Garnisonsstadt – vor allem für die Marine. Neben den Festungsgebäuden, die ich morgen besuchen will, zeigt davon noch die alte Garnisonskirche mitten in der Stadt, die im Rokoko-Stil erbaut wurde und als einzige ihrer Art in Norwegen einen kreizfoermigen Grundriss hat.Leider ist sie geschlossen, beeindruckt aber auch von außen durch ihre Ausstrahlung. Wenn es das Meer nicht gäbe, dann gäbe es auch diese Kirche.nicht, die zur Gar ison an der Küste ganz einfach dazugehört! (Bild!)

In Sichtweite zur Festung und zum Campingplatz steht auch ein gewaltiges Monument für die Opfer der norwegischen Handelsmarine aus den beiden Weltkriegen. Es ist gebaut wie eine monumentale Pyramide, in deren Innern der Opfer auf verschiedene Weise gedacht wird. Sehr viele von ihnen sind durch deutsche Kampfhandlungen umgekommen. Nachdenkliich verlasse ich diesen Ort und checke gegen 19 Uhr auf dem Campingplatz ein, wo der Tag dann wesentlich früher endet als der Gestrige!

Tagesleistung: 18 km, 130 Höhenmeter (Hm), in eineinhalb Stunden.

Viele Grüße von der norwegischen Küste und bleiben Sie behütet,

1. Tag – Reisetagebuch PfarrRadTour 2026

Tag 1, Teil 1, Montag, 29. Juni 2026.

Herzliche willkommen zur neuesten PfarrRadTour! Sie steht diesmal unter dem Leitwort ‚Kirche und Küste‘. Mal sehen, was es da alles zu entdecken gibt!

Nachdem ich seit dem frühen Morgen noch Restarbeiten im Büro erledigt habe, fahre ich, begleitet vom 12-Uhr läuten mit dem Auto los. Fahrrad ist sicher auf seinem Träger verstaut. Wir wollen heute bis Busdorf zwischen Schleswig und Flensburg kommen. Dort werden wir wieder mal im ‚Roatel‘ übernachten. Da die Fahrt erfreulicher Weise recht zügig und ereignislos verlief und es auch keine großen Baustellen gab, kommen wir schon gegen 21 Uhr an und beziehen unseren kleinen aber feinen Wohncontainer mit seinem Mini-Appartement.

Unterwegs verfolgte ich mit wachsendem Grausen die Nachrichten um den sechsfachen Mord in Stade. So weit weg war ich da während der Fahrt gar nicht. Und ich bin fassungslos angesichts dieser brutalen Mordtat, der wohl so niedrige Motive wie Rache, Wut und Vergeltungswahn zugrunde liegen. Und als jemand, der selbst immer wieder mit der Jugendhilfe zusammen arbeitet, leide ich ziemlich mit den Opfern und ihren Angehörigen.

So etwas geht gar nicht und ich denke, wir müssen uns als Gesellschaft mit großem Ernst überlegen, wie wir mit dieser Tat, ihren Motiven und dem Schutz von Menschen umgehen, die anderen einfach nur helfen wollen.

Vielleicht schockiert es mich unter dem Eindruck dieses Ereignis auch nicht wirklich, dass die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am gleichen Abend aus dem WM-Turnier herausfliegt. So sehr ich Fußball mag und obwohl ich der fussballerischen Demütigung bis zum bitteren Ende zugeschaut habe, muss ich am Ende sagen: Es gibt Wichtigeres auf der Welt und in unserem Land, als die Pleite der DFB-Elf!

Mit dieser Überzeugung falle ich dann schnell in einen tiefen Schlaf!

Tagesleistung: Keine! Fahrrad hatte Pause!

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