Tag 10, Mittwoch, 8. Juli 2026 +
Tag 11, Donnerstag, 9. Juli 2026
Am vorletzten Tag der diesjährigen PfarrRadTour habe ich Zeit. Der Weg vom Campingplatz zum Hafen dauert mit Fahrrad ca. 20 Minuten.
Trotzdem bin ich zeitig am Wasch- und Duschhaus, bevor der große Ansturm beginnt.
Danach baue ich gemütlich mein Lager ab und gehe frühstücken.
Vor dem Küchenhaus ist eine große Terrasse, von der aus man einen schönen Blick hat. Dort schreibe ich noch an meinem Reisetagebuch, bis es Zeit wird, aufzubrechen.
Eine halbe Stunde später stehe ich in der Warteschlange zum Einchecken für die Fähre nach Hirtshals. Danach darf ich in sengender Sonne warten und suche mir darum ein schattiges Plätzchen. Das muss ich dann aber räumen, da die Schlange vorwärtskriecht. Ich lande bei zwei Motorrädern und ihren Besitzern. Von da an geht die Zeit schnell rum, da wir uns prima unterhalten!



Auf dem Schiff nehme ich nur einen kleinen Imbiss ein, da ich noch satt bin vom Frühstück. Wir haben eine dreiviertel Stunde Verspätung, da sich die Rampe zur Ausfahrt der Fahrzeuge zunächst nicht öffnen ließ. Das macht aber nichts.
Mein Auto hat auf mich gewartet und zeigt keine Schäden vom Parken. So lade ich ein und auf und wir nehmen die Strecke bis nach Busdorf bei Flensburg unter die Räder.
Das klappt auch ganz gut bis zur Ausfahrt Busdorf. Denn dort versperrt ein stecken gebliebener Schwertransport die Ausfahrt. Also muss ich einen Umweg fahren. Gegen 22.30 Uhr komme ich an und checke im „Roatel“ wieder völlig problemlos mit meinem Handy ein. Eine Rezeption gibt es hier ja nicht. Und gegen 23.00 Uhr falle ich dann in einen seligen Schlummer!
Tagesleistung: 10 km in einer knappen Stunde (Wege zur Fähre und von der Fähre zum Auto), 62 Hm
Am nächsten Morgen starte ich früh in den Tag. Nach einem reichhaltigen Frühstück im Autohof geht es um 9.30 Uhr auf die letzte Etappe. Zunächst läuft es zäh (Elbtunnel, Stau bei Soltau, später Stau wegen eines Unfalls mit Wohnmobil) aber in der zweiten Hälfte des Tages läuft es besser.
Gegen 21.15 Uhr komme ich dann in Böhl an, fahre an unserer Kirche vorbei, die ich morgen besuchen werde, um mich für den guten Verlauf der Tour zu bedanken – und bin wieder Zuhause!!
Ich bin dankbar für alle Erlebnisse und Erfahrungen und dass nichts Arges passiert ist unterwegs! Ihnen und euch einen herzlichen Dank für’s Teilhaben an der diesjährigen PfarrRadTour!!
Einen ganz besonderen Dank an Bjarne Skötsch, der auch in diesem Jahr wieder trotz manch anderer Verpflichtung sich um die Veröffentlichung der Tourberichte gekümmert hat!! Das ist schon toll!
Eine Tagesleistung gibt es nicht zu vermelden, da das Auto heute alle Arbeit geleistet hat!
Vielen lieben Dank für die Begleitung der diesjährigen PfarrRadTour – und bleiben Sie behütet!

